Pilze

Seit Herbst 2011 versuche ich im Keller und in der Wohnung Speisepilze für den eigenen Gebrauch heranzuziehen. Wir wohnen in einem größeren Mietshaus. Da sind die Bedingungen dafür nicht besonders günstig. Der Keller ist recht trocken (was ja sehr gut ist, wenn keine Pilze wachsen sollen), glücklicherweise steht die Heizung  weit entfernt. Im Winter sind es minimal 12°C, im Sommer bis zu 24°C. Die relative Luftfeuchtigkeit ist meist recht niedrig, schwankt auch sehr stark. Pilze zu ziehen geht also nur in Behältnissen. In ein Segment von einem Kunststoff-Kellerregal habe ich ein mit Folie umhülltes Lattengestell gesetzt. Eine gewisse Luftzirkulation ist durch ein paar Löcher in der Folie und die nicht dicht schließende Vorderseite gewährleistet ist. Als Beleuchtung dient eine 2 W- LED-Lampe. Ein Schaumstoff-Schwamm, den ich öfters wässere, soll Feuchtigkeitsschwankungen ausgleichen. Außerdem  wird diese “Pilzbrutkammer” mit einem Zerstäuber befeuchtet, so dass eine RF zwischen 80 und 90 % erreicht wird.
Mit Fertigkulturen komme ich inzwischen gut zurecht. Es ist auch schon einiges an  selbst angesetzten Kulturen unter unsterilen Bedingungen gelungen. Wenn einiges mehr gelungen ist, werde ich  an dieser Stelle meine Erfahrungen aufschreiben. Bisher überwiegen die Fehlschläge. Ich weiß aber dadurch schon einiges über das, was nicht geht.