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Scorpiurus muricatus – Stachliger Skorpionsschwanz

Im Gegensatz zu den meisten Schmetterlingsblütlern (Fabaceae) hat der Stachlige Skorpionsschwanz einfache, ziemlich große Blätter. Die auffälligste Besonderheit sind aber die Früchte. Diese sind unregelmäßig aufgerollt und haben zahlreiche Stacheln. Es ist tatsächlich eine oberflächliche Ähnlichkeit zu einem Skorpionsschwanz gegeben.
Wir haben Scorpiurus muricatus nur oben auf der Degollada de los Granadillos gesehen. Die skurrilen  Früchte sind auf den Fotos auch zu sehen, leider nicht im Fokus.

Ononis laxiflora – Lockerblütiger Hauhechel

Dieser Hauhechel hat rosa Blüten. Die oberen Blätter sind einteilig  und gezähnt. Das ist allerdings auch bei Ononis tournefortii der Fall, bei dem allerdings die Blüten nicht gestielt sind.  Ononis laxiflora ist nicht in der Flora Vascular de Canarias aufgeführt, nur
O. tournefortii. Das macht mich natürlich stutzig, zumal  Ononis laxiflora auch in „Die Pflanzen Fuerteventuras“ von W. Katz nicht vorkommt.  Ich richte mich nach dem Kosmos-Naturführer „Die Kosmos-Kanarenflora “ von Schönfelder von 1997.
Wir haben den Lockerblütigen Hauhechel auf der Wanderung zur Ermita Virgen del Tanquito gesehen.

Ononis hesperia

Ononis hesperia wächst als Strauch. Die Fahnen der gelben Blüten haben eine mehr oder weniger violette Nervatur, die man besonders gut auf der Rückseite sehen kann. Die Blätter dieses Hauhechels sind viel kürzer als beim sonst ähnlichen Ononis angustissima (Schmalblättriger Hauhechel). Anhand dieser Merkmale und durch Vergleich mit vielen Fotos bin ich mir bei der Bestimmung relativ sicher.
Die Aufnahmen sind bei der Überquerung des Istmo de la Pared enstanden.

Lotus lancerottensis – Lanzarote-Hornklee

Von den zahlreichen kanarischen Hornklee-Arten kommen nur wenige auf Fuerteventura vor. Einen davon, den Lanzarote-Hornklee, haben wir häufig gesehen, so auf den Wanderungen über den Istmo de la Pared, auf der Wanderung  zum Embalse de las Peñitas und auf der Wanderung von Toto auf die Degollada de los Granadillos.
Lotus lancerottensis kriecht am Boden und bedeckt manchmal mehrere Quadratmeter. Die gelborangen Blüten scheinen in der Sonne zu leuchten.

Astragalus solandri

Für Astragalus solandri scheint es keinen deutschen Namen zu geben. Die Pflanze wächst an sandigen Stellen in der Nähe des Meeres und kommt deshalb vorwiegend auf den östlicheren kanarischen Inseln vor, auch in Marokko und auf Madeira.
Wir haben Astragalus solandri auf der Wanderung über den Istmo de la Pared gefunden.
Auf dem ersten Foto sieht man auch die charakteristischen fein gefleckten Früchte.