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Jatropha podagrica – Guatemala-Rhabarber, Flaschenpflanze

Warum Jatropha podagrica  Guatemala-Rhabarber genannt wird, erschließt sich mir nicht so recht. Die geografische Herkunft – klar, aber Rhabarber?  Eine Verwechslung mit Rhabarber dürfte zum Glück wohl ausgeschlossen sein, denn die Pflanze soll recht giftig sein.
Jatropha podagrica steht Sommer wie Winter im Ostfenster über der Heizung, sie hat es meist recht warm. Im Winter steht sie ein paar  Wochen ohne Blätter da. Bis auf diese Zeit blüht sie fast durchgehend. Das war die letzte Pflanze, die  im geschlossenen Topf (ohne Wasserabzug) in reinem Seramis  stand – wie hier im Bild zu sehen.  Gegossen habe ich sehr sparsam. Zum Gießen verwende ich meist Aquariumwasser. Damit und -in großen Abständen- Zusatz von Flüssigdünger  hat sie genügend Nährstoffe. Sie gedieh im geschlossenen Topf gut, irgendwelche Mangelerscheinungen habe ich nie gesehen. Ich habe sie trotzdem in einen „richtigen“ Blumentopf umgepflanzt, weil mir das Risiko der Staunässe doch zu groß war.  Als Substrat habe ich ein Gemisch von Bimskies, Lavakies, Seramis und wenig Blumenerde verwendet.

P1090628Jatropha podagrica

P1090627Jatropha podagrica

Hier noch ein paar Blütenfotos von 2016:

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Ricinus communis – Wunderbaum

Wegen des vielseitig einsetzbaren Öls wird Rizinus in vielen tropischen und subtropischen Ländern angebaut.  Sehr verbreitet ist er auch in Gärten als Zierpflanze. Als einjährige Zierpflanze sieht man den Wunderbaum auch bei uns nicht selten.  Im  frostfreien Klima der kanarischen Inseln (von Höhenlagen abgesehen) hat sich RIzinus zumindest in Siedlungsnähe eingebürgert, z.B. auf brachliegenden Feldern. In Wäldern ist es aber zu dunkel, im Sukkulentenbusch zu trocken. Der Wunderbaum ist deshalb nicht so weit verbreitet wie andere Neophyten.

2014-05-02_0023Ricinus communis

Euphorbia – Wolfsmilch

Vertreter der unglaublich vielfältigen Gattung Wolfsmilch sieht man auf den Kanarischen Inseln beinahe überall, wo es trocken ist.
Auch wir sind einigen begegnet.
Zuerst einmal die Kanaren-Wolfsmilch, Euphorbia canariensis:

2014-05-07_0019Euphorbia canariensis

2014-04-29_0052Euphorbia canariensis

2014-04-29_0062Euphorbia canariensis

2014-04-29_0061Euphorbia canariensis

Häufigste Art scheint auf La Gomera Euphorbia berthelotii zu sein.  Die Art ähnelt der E. obtusifolia auf den anderen Inseln.

2014-04-29_0005Euphorbia berthelotii

2014-04-29_0013Euphorbia berthelotii Kopie

Manchmal sind ganze Büsche von Hyles tithymali, einem Wolfsmilchschwärmer, kahlgefressen:

2014-04-29_0014Euphorbia berthelotii-Hyles tithymali

2014-04-29_0015Euphorbia berthelotii-Hyles tithymali

Euphorbia aphylla haben wir auch gesehen (in der Nähe des Garajonay), aber leider ist das Foto missglückt.

Und diese Euphorbia darf natürlich auch nicht fehlen:

Euphorbia pulcherima
Euphorbia pulcherima (Weihnachtsstern zur Unzeit)