Im Erlenhochwald des Oberspreewalds

5. Mai 2012

Der Spreewald ist bekannt als Gegend für ausgedehnte Paddel- und Radtouren. Aber es lässt sich hier auch gut wandern. Besonders geeignet ist die Ortslage von Burg im Bioshärenreservat Spreewald. In dieser Gegend des Oberspreewalds findet man auch nicht zu überlaufene Ecken und viele ausgeschilderte Wanderwege.

Wanderweg durch den Hochwald

Folgende Wanderung möchte ich empfehlen: durch den Hochwald entlang des Nordfließes vom Waldhotel Eiche in Burg Kauper über die Kannomühle zum Kahnfährhafen Neu Zauche. Der Weg ist als Theodor-Fontane-Weg kürzlich freigegeben worden und ist der einzige offiziell zu begehende Weg durch den naturbelassenen Erlenhochwald. Man hat schöne Sichten auf die Wald- und Fließlandschaft.

Hochwald Burg auf einer größeren Karte anzeigen

Einige Impressionen dieser Wanderung und angrenzender Wege und Fließe:

Ich war übrigens - man sollte es nicht glauben – das erste Mal im Spreewald, obwohl wir nun schon etliche Jahre nicht mal 100 km davon entfernt wohnen. Wenn andere oder auch wir von weiten Reisen berichteten oder planten, verwies ich immer auf die Tatsache, dass ich eigentlich noch viel nähere Landschaften besuchen müsste, z.B. den Spreewald. Mit ihm ist nun der Anfang gemacht und es bestärkt mich in der Meinung, dass man vor der eigenen Tür ebenfalls schöne Flecken findet, sie sehen und auch aufsuchen muss. Eine solche mir unbekannte Landschaft ist auch das wunderschöne Zittauer Gebirge. Das könnte unser nächstes Ziel sein…

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Wandern auf Fuerteventura

26. April 2012

Im März verbrachten wir zwei erholsame Wochen auf Fuerteventura. Im Vorfeld unserer Reise schauten uns diejenigen ungläubig an, die wissen, dass wir keine Strandfans sind und sich nicht vorstellen konnten, was man auf dieser Insel außer Baden so zwei Wochen machen kann. Ich verwies auf den Rother Wanderführer “Fuerteventura” mit etlichen gut beschriebenen Wanderungen. Hier nun mein kurzer Reisebericht:

Es war wunderschön, obwohl es ein sehr trockener Winter war und deshalb die Insel nicht von Blüten überzogen war. Mit Auto und Wanderführer erkundeten wir die Insel und erfreuten uns an den schönen Berg- und Küstenlandschaften. Da Fuerteventura nicht zu hohe Berge aufzuweisen hat und wir nicht zu extremen Touren neigen, passte alles.

Als Unterkunft hatten wir die Anlage Barceló Castillo Beach Resort in Caleta de Fuste gewählt. Die Ferienanlage können wir empfehlen, großzügige Anlage, gutes abwechslungsreiches Essen und die Nähe des Ortes Caleta de Fuste zum Flughafen störte nicht. Für uns war dieser Ort ein guter Ausgangspunkt für alle Fahrten in den Norden der Insel, ins westliche Bergland und zur Südostküste bis zum Anfang der Halbinsel Jandia. Das Straßennetz auf den Hauptstrecken ist gut ausgebaut, es sind recht wenige Fahrzeuge unterwegs, so dass wir unsere Ausgangspunkte für Wanderungen und Besichtigungen immer in weniger als einer Stunde und ohne Stress erreichten.

in den Dünen von Corralejo

in den Dünen von Corralejo

Wanderweg im Barranco de Teguereyde

Wanderweg im Barranco de Teguereyde

im Süden von Ajuy unterwegs

im Süden von Ajuy unterwegs

Aus o.g. Wanderführer unternahmen wir 9 Touren im Gebiet Corralejo, El Cotillo, Ajuy, Pajara, Las Salinas und bei Costa Calma. Auf den Hauptattraktionswegen um Ajuy, zur Ermita de Nuestra Señora de la Peña und zum Calderón Hondo bei Lajares waren viele Wanderer unterwegs. Man fand auch stillere Wege z.B. in den Dünen von Corralejo abseits des Strandes, im Bergland um Toto und wunderschöne Küstenwege an der Westküste südlich von El Cotillo und Ajuy. Die Wanderwege auf Fuerteventura werden nach und nach ausgebaut. Manchmal kam es uns etwas übertrieben vor, z. B. auf dem Wanderweg von Toto hoch zur Degollada de los Granadillos, auf dem über den kleinsten Barranco eine Brücke errichtet wurde. Dieser Wanderweg ist aber sehr schön und zu empfehlen.

Natürlich sollte man auf Fuerteventura auch einige Orte besichtigen. Zu empfehlen ist unbedingt Betancuria. Und auf keinen Fall sollte man eine Rundfahrt im westlichen Bergland über gut angelegte Aussichtspunkte verpassen, hier ist der Mirador Risco de la Peñas bei Pajara besonders hervorzuheben.

Die 14 Tage waren sehr schnell vorbei und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Insel verschaffen. In unserem Picasa-Webalbum sind einige Impressionen zu finden. Allerdings haben wir es nicht weiter in den Süden geschafft und die Insel Lobos wartet auch noch auf unseren Besuch. Vielleicht kommen wir ja wieder…

 

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Auf dem Moritzburger Leuchtturm

21. Oktober 2011

Heute waren wir auf Sachsens einzigem Leuchtturm. Er ist einer der drei Leuchttürme an Binnengewässern in Deutschland und soll gleichzeitig der älteste von ihnen sein. Diesen Leuchtturm findet man in der Nähe des Fasanenschlösschens am Großteich in Moritzburg.

Leuchtturm in Moritzburg am Großteich

Leuchtturm in Moritzburg am Großteich

Spektakulär ist es sicher nicht, solch einen Leuchtturm zu besteigen, zumal er nur ca. 22 m hoch ist. Aber die Besichtigung ist nur per Führung an ausgewählten Wochenenden und zu besonderen Anlässen möglich, und oben auf der Plattform finden nur ca. 10 Personen Platz. Heute haben wir es geschafft und es war keine lange Warteschlange vorhanden.

Sehr weit kann man naturgemäß nicht sehen, aber trotzdem die Kleinkuppenlandschaft hinter Bärnsdorf erspähen und das Fasanenschlösschen und den Teich mit den Inseln mal aus anderer Sicht anschauen. Empfehlenswert ist der Aufstieg schon wegen der sachkundigen Erläuterungen, die uns durch die Gästeführerin dargeboten wurden. Anhand von Bildern und Zeichnungen machte sie uns mit der Geschichte des Leuchtturmes und der historischen Küstenanlage vertraut, die Kurfürst Friedrich August III. im 18. Jahrhundert zu Vergnügungszwecken bauen ließ.

Falls man mal in Moritzburg durch das Gebiet des Jagdschlosses und der Fasanerie spazieren geht, sollte man diese kleine nette und interessante Führung einplanen. Die Führungszeiten erfährt man auf der Homepage des Schlosses Moritzburg.

Blick aus dem Leuchtturm zum Fasanenschlösschen

Blick aus dem Leuchtturm zum Fasanenschlösschen

Blick über die Sterneninsel und Eremitage im Großteich

Blick über die Sterneninsel und Eremitage im Großteich

Blick über den Damm des Großteiches

Blick über den Damm des Großteichs

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Das letzte Mal im ruhigen Spitzgrund

3. Oktober 2011

Im Landkreis Meißen wurde in die Straßenerneuerung viel investiert. So wurde in den vergangenen Monaten die Verbindungsstraße zwischen Coswig und Auer instandgesetzt, da sie nicht zuletzt nach dem Unwetter 2010 viele Schäden aufwies und offensichtlich eine wichtige Verbindungsstraße zwischen der S 80 und Coswig darstellt. Diese Straße führt durch den idyllischen Spitzgrund. Die Verkehrsregelung, dass diese Straße am Wochenende nur für Wanderer und Fahrradfahrer frei war, soll nun gekippt werden. Eine “Kreisstraße sei zum Fahren da”, so wird vermeldet.

Ich finde dies schade, da hier immer viele Erholungssuchende unterwegs waren. Durch den Spitzgrund führt der Talweg, der als Lehrpfad von der Interessengemeinschaft Friedewald sehr interessant gestaltet wurde. Bei Autolärm ist es sicher kein Genuss mehr, entlang des Lockwitzbaches zu gehen und ich finde es auch gefährlich, da der Wanderweg an einigen Stellen die enge kurvenreiche Straße überquert.

Wir haben jedenfalls heute nochmals die Möglichkeit genutzt, bei schönem Spätsommerwetter in Ruhe den Spitzgrund zu durchwandern. Künftig werden wir diesen Weg wahrscheinlich meiden. Die besagte Verkehrsregelung wird auch als Relikt aus DDR-Zeiten bezeichnet. Muss sie deshalb weg?

Steinbogenbrücke am historischen Karrenweg

Wanderweg neben dem Lockwitzbach und der Straße

Eine neue Raststätte am Steinbruch. Hier kann man nun den Fahrzeugverkehr besser beobachten…

Am Kapellenteich war ein kleiner Wanderparkplatz. Hoffentlich bleibt es hier nicht so unaufgeräumt…

Blick auf den Spitzgrundteich

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Im Norden des Friedewaldes unterwegs

1. Oktober 2011

Mit diesem Beitrag möchte ich eine Tour im Landschaftsschutzgebiet Friedewald nördlich von Weinböhla und Moritzburg empfehlen. Der Ausgangs- und Endpunkt ist die Gaststätte Mistschänke im Ortsteil Steinbach. Auf dieser Wanderung lernt man einige kleine Teiche nördlich des bekannteren Moritzburger Teichgebietes kennen.

am Naturschutzgebiet Neuteich

am Naturschutzgebiet Neuteich

am Großteich

an der Buschmühle

auf dem Weg zum Merzteich

Merzteich

Der Weg führt zunächst zum Naturschutzgebiet Neuteich (Wegmarkierung Gelber Punkt) und zum Großteich. Von hier geht es dann auf einem unmarkierten Weg zum Waldbad Oberau. Von hier folgt man einem Rundweg (Grüner Diagonalstrich) zur Gaststätte Buschmühle und gelangt entlang des idyllisch gelegenen Mühlenteiches wieder zum Bad. Nun geht es mit der Markierung Gelber Punkt aufwärts zum Merzteich und über die Kreuzung Tote Frau wieder zurück zum Neuteich und zur Mistschänke (ca. 9 km).

LSG Friedewald – Neuteich – Buschmühle auf einer größeren Karte anzeigen

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