Von Schierke auf den Brocken

Brocken
Wanderungen um Schierke – 3. Wanderung

Die Wetter App versprach uns schönstes Wanderwetter und los ging es zum Brocken. Wir hatten vor, nicht den steilsten Aufstieg durch das Eckerloch zu nehmen und wussten, dass dies einige Kilometer mehr bedeuten würde.

Los geht's.
Los geht’s.

Startend an unserer Ferienwohnung in Unterschierke ging es zunächst wieder hoch zum Bahnhof Schierke. Das Gebiet der Feuersteinklippen rechts umlaufend gelangten wir über die Hindenburgsruh zum Glashüttenweg.

Hindenburgsruh - diese Rastmöglichkeit haben wir ausgelassen...
Hindenburgsruh – diese Rastmöglichkeit haben wir ausgelassen…

Hier trafen wir auch auf den Harzer Hexen-Stieg, dem wir bis zum Brockengipfel folgten.

Einer der zahlreichen Wegweiser
Einer der zahlreichen Wegweiser
Blick vom Glashüttenweg zum Wurmberg
Blick vom Glashüttenweg zum Wurmberg

Am Brockenbett trifft der recht angenehme Glashüttenweg auf die Brockenstraße. Nun sind es „nur noch“ 4 km bis zum Gipfel, wie uns der Eiserne Handweiser anzeigte.

Klare Ansage
Klare Ansage

Der Aufstieg auf der Brockenstraße zieht sich etwas hin. Wir hatten aber gerade auf diesem Wegestück das Glück – zu unserer Überraschung und Freude – Brocken-Benno persönlich kennen zu lernen. Wir haben ihn bei seinem  heutigen  Abstieg getroffen und ein paar Worte mit ihm gewechselt. Recht herzlichen Dank für das nette Gespräch und den Tipp für unseren Rückweg nach Schierke über den Goetheweg. Brocken-Benno wird am 3. Oktober 2016 seinen 8000. Brockenaufstieg unternehmen. Gutes Gelingen!

Brocken-Benno
Brocken-Benno
Hier kreuzt die Brockenbahn die Brockenstraße.
Hier kreuzt die Brockenbahn die Brockenstraße.
Geschafft.
Geschafft.

Oben auf dem Brocken angekommen genossen wir trotz des großen Getümmels die Aussicht.

Ein Durchblick zum Hohnekamm
Ein Durchblick zum Hohnekamm
An der Teufelskanzel mit Blick zum Wurmberg
An der Teufelskanzel mit Blick zum Wurmberg
Blick Richtung Quitschenberg mit Goetheweg
Blick Richtung Quitschenberg mit Goetheweg
Blick Richtung Torfhaus
Blick Richtung Torfhaus
Blick nach Nordwest
Blick nach Nordwest
Blick auf Wernigerode
Blick auf Wernigerode

Nach dem Rundgang machten wir uns wie empfohlen über den Goetheweg Richtung Schierke auf den Weg.

Wieder abwärts mit Blick zum Hohnekamm
Wieder abwärts mit Blick zum Hohnekamm
Auf dem Goetheweg
Auf dem Goetheweg

Der Goetheweg folgt ca. 2 km nahezu eben dem Gleisbett der Brockenbahn. Von ihm hat man schöne Sichten zum Brocken und zum Torfhaus.

Blick zurück zum Brocken vom Goetheweg
Blick zurück zum Brocken vom Goetheweg
Blick zum Torfhaus vom Goetheweg
Blick zum Torfhaus vom Goetheweg

Vom Bahnhof Goetheweg ging es anschließend ein Stück steil auf dem Kolonnenweg abwärts, bevor wir nach links in den Oberen Königsberger Weg einbogen. Dieser brachte uns nach gefühlten nicht enden wollenden Kilometern zur Brockenstraße.

Rastplatz Eulenbrunnen am Oberen Königsberger Weg
Rastplatz Eulenbrunnen am Oberen Königsberger Weg
An der Kalten Bode kurz vor dem Ort Schierke
An der Kalten Bode kurz vor dem Ort Schierke

Nach einem kleinen Wegstück auf der Brockenstraße ging es über eine Verbindung zur Sandbrinkstraße und auf ihr nach Oberschierke zur Jugendherberge. Den Ort durchquerend kamen wir nach 24 km wieder in unserer Unterkunft an.

Es war für mich eine ganz schön weite Tour, aber dafür nicht zu steil und mit neuen Sichten vom Goetheweg. Der Rückweg über den Oberen Königsberger Weg war eine Erfahrung, die man aber nicht unbedingt haben muss, da hier doch alles etwas eintönig ist.

Unser aufgezeichneter Weg zum Brocken

Der folgenden Karte kann der aufgezeichnete Wegverlauf und der gps-Track entnommen werden:

Die Tourdaten in der Zusammenfassung:

Wanderung zum Brocken - Tourdaten
Wanderung zum Brocken – Tourdaten

Empfohlene Wanderkarte für den Hochharz

Hochharz: Rund um den Brocken – Wander- und Fahrradkarte, Schmidt-Buch-Verlag

2 Gedanken zu „Von Schierke auf den Brocken“

  1. Hallo Petra, auch mal eine Brockentour 😉 Mit dem Wetter habt ihr aber richtig Glück gehabt, solche schönen Fotos gelingen auf dem Brocken eher selten. Und Brocken-Benno über den Weg zu laufen, ist natürlich ein Highlight. Kennt man den Mann sogar in Sachsen? Ist ja Hammer! Apropos Sachsen: Euer Elbsandsteingebirge soll ja ebenfalls toll zum wandern sein. Hast du da vielleicht ein paar Tipps für mich? Gern auch per Mail…

  2. Hallo Denis, danke für die netten Worte. Brocken-Benno kennt man natürlich auch hier, warum nicht?
    Spezielle Tipps für das Elbsandsteingebirge habe ich nicht. Wir sind nicht so oft dort unterwegs und wenn ja, doch mehr oder weniger auf „touristischen Pfaden“. Unsere Lieblingstour geht dabei über den Rauhenstein. Ich kann Dir aber eine sehr gute Webseite empfehlen. Auf ihr findet man sehr viele Touren mit ausführlichen Beschreibungen: http://www.wandern-saechsische-schweiz.de/wordpress/.

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