Im Naturschutzgebiet Tiefental

Von Königsbrück in das Naturschutzgebiet Tiefental

Aktualisiert am

Meine Aufmerksamkeit erweckte das Naturschutzgebiet Tiefental durch entsprechende Posts auf Facebook. Direkte Wanderbeschreibungen fand ich nicht. Daher haben wir uns einfach mal auf den Weg gemacht, um dieses Gebiet zu erkunden.

Das Naturschutzgebiet Tiefental befindet sich östlich der Stadt Königsbrück. Es erstreckt sich nördlich von Gräfenhain entlang der Pulsnitz bis nach Reichenau.

Für unsere ca. 7 km lange Runde war Start am Bahnhof Königsbrück. Hier kann man sich an Übersichtstafeln zum Wandergebiet informieren. Die Ausschilderung unterwegs ist etwas mangelhaft. Man findet lediglich die Kennzeichnung des Oberlausitzer Wanderstiefels. Aber, man kann im Prinzip nichts falsch machen, indem man immer dem Verlauf der Pulsnitz folgt.

Zur Stadtmühle

Vom Bahnhof Königsbrück ging es zunächst abwärts über die Bahnhofsstraße und Höckendorfer Straße zur Straße Am Auberg. Nun folgten wir dem Pulsnitzverlauf bis zur ehemaligen Stadtmühle.

An der Pulsnitz
An der Pulsnitz
Mühlgraben und Pulsnitz
Mühlgraben und Pulsnitz
Die Stadtmühle Königsbrück
Die Stadtmühle Königsbrück
Ein Mühlstein
Ein Mühlstein

Gleich hinter der Stadtmühle wird das  Eisenbahnviadukt Königsbrück erreicht.

Am Eisenbahnviadukt

Diese Brücke prägt das Landschaftsbild an der Pulsnitz, man sieht sie auch gut von der B97 aus. Die Eisenbahnbrücke gewährleistete den Zugverkehr auf der Strecke Königsbrück – Schwepnitz – Straßgräbchen – Bernsdorf. Die Strecke ist leider nicht mehr im Betrieb. Das Viadukt wurde 2002 in die Liste der sächsischen Denkmäler aufgenommen.

Der Gleisbogen
Der Gleisbogen
Brückenansicht
Brückenansicht
Detailansicht
Detailansicht
Blick zurück zur Stadtmühle
Blick zurück zur Stadtmühle

Durch die Pulsnitzaue

Gleich hinter der Stadtmühle und dem Eisenbahnviadukt verläuft zwischen Mühlgraben und der Pulsnitz ein angenehmer Weg durch die Pulsnitzaue, dem wir bis zur Gräfenhainer Straße folgten.

Mühlgraben
Mühlgraben
Pulsnitzaue
Pulsnitzaue
Pulsnitz
Pulsnitz
Eine Wehranlage
Eine Wehranlage

Im Tiefental

Die Gräfenhainer Straße überquerend, findet man leicht den Einstieg in das idyllische Tiefental. Der Weg ist unmarkiert, aber nicht zu verfehlen. Entlang der Pulsnitz geht der Weg bis nach Reichenau. Von hier könnte man entlang des Jakobsweges zurück nach Königsbrück wandern.

Wir sind ca. einen Kilometer entlang der Pulsnitz auf teilweise holprigem Weg gewandert (Hinweis für Radfahrer), um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Nach einer Rast sind wir wieder umgekehrt. Das gesamte Tal werden wir uns mal später erschließen…

Tiefental - Impression 1
Tiefental – Impression 1
Tiefental - Impression 2
Tiefental – Impression 2
Tiefental - Impression 3
Tiefental – Impression 3
Tiefental - Impression 4
Tiefental – Impression 4

Zurück über den Scheibischen Berg

Gegenüber des Eingangs zum Tiefental gelangten wir über eine Treppe hinauf auf den Scheibischen Berg. Der nun markierte Weg verläuft oberhalb der Pulsnitz wieder Richtung Eisenbahnbrücke. An einer Stelle hat man einen guten Blick zum Keulenberg. Kurz vor der Stadtmühle geht es ein kurzes Stück steil bergab. Nach Überquerung des Mühlgrabens schloss sich für uns die Runde und wir gelangten auf bereits bekanntem Weg wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Keulenbergblick
Keulenbergblick
Auf dieser Bank hat lange niemand gesessen...
Auf dieser Bank hat lange niemand gesessen…
Ein Durchblick zum Eisenbahnviadukt
Ein Durchblick zum Eisenbahnviadukt
Kleine Brücke über den Mühlgraben
Kleine Brücke über den Mühlgraben
Wieder zurück in Königsbrück
Wieder zurück in Königsbrück

Unsere aufgezeichnete Tour in das Tiefental

Der folgenden Karte kann der aufgezeichnete Wegverlauf und der gps-Track entnommen werden:

Empfohlene Wanderkarte

Radwander- und Wanderkarte Kamenz, Pulsnitz, Königsbrück und Umgebung: Ausflüge zwischen der Königsbrücker Heide, Elstra, Panschwitz-Kuckau, Oberlichtenau und Rammenau, Verlag Barthel

 


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1 Kommentar zu „Von Königsbrück in das Naturschutzgebiet Tiefental“

  1. Ein wunderschöner Wanderweg. Man glaubt gar nicht, in der Lausitz zu sein. Na gut, der Granit auf allen Wegen verrät schon, wo man wandert. Es ist gut, dass die Natur sich selbst überlassen bleibt.

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